Bericht TurnerInnenreise 2018 - STV Schenkon

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Bericht TurnerInnenreise 2018

Aktuell
Bündner Bergwelt begeistert

Herrliches Spätsommerwetter begleitete die Aktivriege Schenkon auf der Turnerreise am 8./9. September in die Bündner Gemeinde Sumvitg. Lamatrekking, Berghüttenromantik, Wanderung und Distilleriebesichtigung und -verkostung waren die Programmpunkte der zweitätigen Reise ins Bündnerland.

Bereits frühmorgens um 6.30 Uhr trafen sich 13 Schenkoner Turnerinnen und Turner zur Aktivriegenreise am Bahnhof Sursee. Mit dem Zug führte die Reise via Olten, Zürich und Chur und mit der Rhätischen Bahn in die Bündner Gemeinde Sumvitg. Die lange Zugreise nutzten die Turner, um sich gemeinsam beim Gläsli Weiss- oder Rotwein und einem ausgiebigen Apéro auf die Reise vorzubereiten. Nur dank der Zugbegleiterin stiegen die Turner auch am richtigen Bahnhof (Sumvitg-Cumpadials) aus.

Lamatrekking und Hüttenromantik
Die Lamas Poseidon, La Nova, Simba, Claro und Mino sowie unsere Trekkingführerin Ladina warteten bereits am Bahnhof. Dann hiess es Lama satteln, kurze Einführung ins Lamatrekking und ab die Post. Lamaaschig, dieser Name scheint tatsächlich von den Lamas zu kommen, ging es Richtung Sogn Benedetg (1277 müM) weiter. Nach einer feinen Mittagspause mit regionalen Produkten aus dem Garten, der Käserei und der Metzgerei wurde der zweite Teil zur Berghütte Alp Glivers (1919 müM) in Angriff genommen. Dank den warmen Temperaturen konnte auch die Ankunft in der Berghütte bei einem kühlen Bier draussen genossen werden. Herrliche Weitsicht in die Bünder Alpen vervollständigten die perfekte Berghüttenromantik. Unsere Gastgeber Nadia und David bewirteten uns mit einer deliziösen Bündner Gerstensuppe, Frischem Salat und feinen Älplermagronen mit Apfelmus. Dazu gab es selbst gepflückte Steinpilze.

Degustation und Führung Schnapsbrennerei
Nach einer kurzen Nacht war das reichhaltige Berglerfrühstück die richtige Stärkung für den zweiten Tag. Nach einem Abstecher zum Bergsee (Kev rannte als einziger zum Bergsee) führte die Wanderung mit den Lamas zurück ins Tal. Dank einem kleinen Umweg in den Bündner Urwald hätten wir beinahe noch Rehe, Gämsen oder Steinböcke gesehen.
Nach dem Absatteln der Lamas wurden wir vom Taxi zur Distillaria Candidas nach Surrein geführt. Als Begrüssung tischten Gion und Anna ein feines Aperoplättli und Siemi da Surrein (Schaumwein aus Holunderblüten) auf. Nach einer Führung durch die Lohn-Distillerie und einigen interessanten Ausführungen zur Destillation oder eben zum Schnapsbrennen konnten auch einige Destillate degustiert werden. Die Destillaria Candinas führt spezielle Produkte wie Enzian-, Tannenspitz-, Kümel- oder Thymianschnaps oder Schweizer Gin in diversen Sorten. Jedenfalls hatte es für jeden Geschmack etwas dabei. Auch auf der langen Rückfahrt wurde es nicht langweilig. Müde, aber mit vielen herrlichen Eindrücken, trafen die Turner am späten Sonntagabend wieder in Sursee ein. Ein herzliches Dankeschön dem Reiseorganisator Markus Pöffu Renggli.

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